Mittwoch, 20. Dezember 2017

ごめんなさい Es tut mir leid.

Es gibt heute keinen weiteren Aufholbeitrag - aber dafür etwas, das ich mitteilen muss.

Aus verschiedenen Gründen habe ich mich dazu entschlossen, diesen Blog bis auf's Weitere auf Eis zu legen.
Ich war in der letzten Zeit sowieso nur noch sehr sehr selten aktiv, und außerdem müsste ich die ganzen Informationen, die ich seit der Bloggeburt in die Welt geworfen habe, dringend überarbeiten und anpassen. Über manche Dinge sollte man einfach nicht schreiben - besonders nicht über Dinge, die man nicht zu 100% in- und auswendig kennt. Denn es wird nur peinlich, wenn man irgendwann die ganze Bandbreite erfährt und feststellen muss, dass einige Informationen so nicht ganz richtig waren.
Ich möchte nicht lügen - ein weiterer Grund, weswegen ich mich zurückziehe, ist auch, dass sich in der letzten Zeit einige Türen geschlossen haben und ich mich mit dem Kochen und anderen Aktivitäten, über die ich hier geschrieben habe, nicht daran erinnern möchte. Und da es schon seit längerem dringend notwendig ist, dass ich ein paar Umstrukturierungen und wichtige Planungen vornehme, die für meine Zukunft von Bedeutung sind, werde ich meine Abwesenheit dazu nutzen, mich um genau diese Dinge zu kümmern.
Ob ich irgendwann einmal zurückkehren werde, weiß ich nicht. Noch nicht. Aber vorerst kann ich sagen, dass ich für einige, längere Zeit nicht mehr auftauchen werde. Und dafür möchte ich mich aufrichtig entschuldigen.

Vielen Dank an alle, die mich seit der Bloggeburt begleitet und meine doch sehr schrägen Einträge gelesen und teilweise sogar kommentiert haben. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, Einträge zu schreiben und ein Stück meiner Interessen zu teilen, ich bereue es nicht, diesen Blog ins Leben gerufen zu haben.
Aber es ist an der Zeit, auf unbestimmte Dauer "Lebewohl" zu sagen.

Vielen Dank für diese zweieinhalb Jahre!

本当にありがとうございました!

さよなら

Samstag, 16. Dezember 2017

カレーライスと豚汁 Curry-Reis und Tonjiru

Tadaima~!
Bei den nächsten beiden Gerichten habe ich leider das genaue Datum verlegt, und da es nur zwei Kleinigkeiten sind, packe ich sie einfach zusammen in diesen Eintrag. Wie der Titel schon sagt, habe ich mich an japanisches Curry herangetraut - aber nicht mit den fertigen Packungen, sondern komplett selbstgemacht. Ich wollte es schon immer mal ausprobieren und das konnte ich im Oktober dann auch endlich einmal tun. Es war überraschend einfach - und so viel besser als die Currypackungen, die man überall zu kaufen bekommt. Das genaue Rezept werde ich irgendwann nachreichen.

 Hähnchen, Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln - und selbstgemachte Currypaste, die ich mit Honig und etwas Kewpie-Mayonnaise verfeinert habe. Soooo lecker o(≧∇≦o)

Was gibt es besseres, als von Schreibprojekten umgeben sich mit etwas Tonjiru aufzuwärmen? Im Oktober wurde es recht kalt, da kam die mit Schweinefleisch und Sake aufgepeppte Misosuppe wie gerufen. Immer wieder gern!
Auch wenn ich mich hier für das schlechte Bild entschuldigen muss - ich hatte erst an meine richtige Kamera gedacht, als ich mit dem Essen schon fertig war ^_^'


Mata ne~!

Einmal Geburtstag nachfeiern, bitte!

Tadaima~!
Wenn ich zurück zu meinen Eltern fahre, endet es meistens damit, dass ich Japanisch kochen soll. Sobald jemand in der Familie Geburtstag hatte und ich nicht bei der Feier dabei sein konnte, werde ich immer dazu gebracht, die Feier, also auch mein Geschenk, mit Essen wieder gutzumachen. An und für sich ist das ja kein Problem für mich, für andere Japanisch zu kochen, aber warum müssen es immer um die sechs, sieben Leute sein?! Und warum immer als Geburtstagsgeschenk?! Und warum wird das immer ohne mich entschieden?! ;_;
Zumal ich dann nicht nur vor das Problem "Was koche ich denn?" gestellt wurde, sondern auch vor die Tatsache, dass meine Eltern nicht sehr ... ausgerüstet sind, was Geschirr und Zutaten angeht. Die Zutaten konnte ich noch irgendwie besorgen, aber bei dem Geschirr musste ich stark improvisieren. Ich habe leider auch nur ein einziges Foto, das keine gute Qualität hat, aber man muss sich mit dem zufriedengeben, das man hat.
 
Es gab also: Nikujaga, Ebifry mit Tonkatsusauce, Edamame, Misosuppe mit Aubergine, Lauch und Okra, Inarizushi und Tsunagunkan (also mit Thunfischsalat als Topping), gebratener Lachs (weil der immer sehr beliebt ist), Reis und Soba für meinen Vater, weil er von Reis nicht ... begeistert ist, um es so auszudrücken.
Im Nachhinein hätte ich gerne noch ein paar Sachen geändert, aber es scheint doch geschmeckt zu haben. Also belasse ich es dabei und hoffe, dass ich das nächste Mal mehr Mitspracherecht habe, was ich den Leuten zum Geburtstag schenke ^_^'


Mata ne~!

Tonkatsu

Tadaima~!
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich den letzten Beitrag etwas zu früh erstellt habe, da dieser hier eigentlich zuerst hätte kommen sollen, aber das passiert nun mal, wenn man sich länger nicht mehr um den Blog gekümmert hat ^_^'

Ein schlichtes Mittagessen: Tonkatsu mit entsprechender Sauce, Tomaten, Misosuppe mit Aubergine und Lauch und Reis.


Mata ne~!

Aubergine in Misosauce, Gurken-Wakame-Salat und Standard

Tadaima~!
Es geht weiter mit den Nachträgen, diesmal vom September. Da ich etwas unter Zeitdruck stehe, kann ich leider nicht allzu viel erzählen, aber ich wollte die Beiträge niemandem vorenthalten.

Mal wieder recht einfach, aber trotzdem lecker: Gurken-Wakame-Salat, Aubergine (ich glaube sogar mit Schweinefleisch?) in Misosauce, Misosuppe mit Tomate und Zwiebeln, Reis und ein Apfelhäschen als Nachtisch.

Das Foto sieht zwar leider nicht allzu lecker aus, aber ich hatte auch etwas zu viel Misosauce zubereitet. Deswegen sieht es mehr wie eine klebrige Masse aus - aber es hat trotzdem gut geschmeckt :D

Über die Dicke der Gurkenscheiben bin ich nicht sehr glücklich, aber ich hatte keine sonderlich große Lust, genau darauf zu achten. Nachdem ich ein halbes Jahr lang immer millimetergenau schneiden musste, wollte ich das zuhause mal etwas schleifen lassen. So hatte ich wenigstens einen schönen Kontrast zu den (dünnen) Wakamestreifen. Das Dressing ist auf Reisessig-Basis, aber an mehr kann ich mich derzeit leider nicht erinnern. Irgendwann hole ich das Rezept aber noch nach, versprochen.


Mata ne~!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Chaliapin Steak

Tadaima~!
Im Juli kam meine Mutter für ein paar Tage vorbei, und als sie plötzlich mit Rindersteaks vom Einkaufen zurückkam, brauchte ich ein Gericht, bei dem ich das Fleisch verwenden konnte. Also entschied ich mich, seit sehr langer Zeit mal wieder ein Chaliapin Steak zu versuchen. Meine Motivation, die Zwiebeln klein zu schneiden, war praktisch nicht vorhanden, weswegen sie auch etwas sehr grob geworden sind (ehrlich, was hab ich mir nur dabei gedacht?!), aber das Fleisch ist tatsächlich zart und saftig geworden. Und das ist ja schließlich die Hauptsache, oder? (≧∇≦)/ Oder habe ich später mehr geschnitten, um mehr zur Zierde zu haben? Keine Ahnung, das ist eindeutig zu lange her.

Dazu gab es Reis und eine Misosuppe mit Lauch, Karotten und Kartoffeln.

Das besondere an diesem Steak ist die Vorbereitung: Man klopft das Fleisch zuerst weicher, ritzt dann ein enges Netzmuster in beide Seiten, bedeckt sie mit klein (!) geschnittenen Zwiebeln und lässt sie eine Weile so stehen. Die Enzyme im Zwiebelsaft brechen die Proteine im Fleisch auf, sodass es zärter wird, ohne für sehr lange Zeit geköchelt zu werden, wie es bei Rindfleisch leider der Fall ist (der Hauptgrund, wieso Rindersteaks nur scharf angebraten, aber nicht durchgebraten werden). Die Zwiebeln werden dann abgekratzt und das Fleisch angebraten, später werden die Zwiebeln dann zur Sauce mit dazugegeben (von der ich leider nicht mehr weiß, wie sie geht, tut mir leid, nur, dass der Bratensaft die Grundlage bildet). Mit Rindfleisch bin ich nicht sooo bewandert, aber es ist gut genug geworden, um ein Lob von meiner Mutter zu bekommen. Und das will schon was heißen, wenn es ums Kochen geht. Auch wenn das Steak etwas dünner sein müsste.

Das Foto habe ich nur der Vollständigkeit wegen mit dazugepackt - die Qualität ist nicht sehr gut, aber was soll's :'D



Mata ne~!
 

Hinomaruben mit Tsukune

Tadaima~!
Im Juli gab es trotz Zeitmangel doch mehr, als ich gedacht hatte ... ich kam sogar mal dazu, ein Bentō zu machen! o.o Ein Studienkollege von mir erwähnte mal in einem Gespräch, dass er kaum etwas von der japanischen Küche gegessen hat, obwohl wir für denselben Studiengang eingeschrieben sind. Um ehrlich zu sein, war ich etwas geschockt. Oder vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass ich zu verrückt bin, was Essen betrifft. Wie auch immer, da ich minimale Reste hatte, hab ich ihm die einfach mitgebracht. Und diese Reste beinhalteten etwas Reis, eine Umeboshi (man muss ja mit irgendetwas anfangen), Tamagoyaki und zwei Tsukune.


 Hier mein Hinomarubentō: pikante Aubergine mit Lauch, Karottenblumen, Tomate, Tamagoyaki, Tsukune mit Sesam, Salat als Abtrennung und ein Erdbeermilch-Bonbon. Bei der Sauce für die Tsukune hatte ich etwas improvisiert, aber da sie auf Teriyaki-Basis war, konnte nicht allzu viel schief gehen.

Ich war nur etwas überrascht, dass mir das Tamagoyaki tatsächlich gelungen ist. Ich hatte davor schon länger keins mehr gemacht, deswegen war ich etwas unsicher, aber scheinbar vollkommen umsonst. Auch wenn ich die Stücke etwas zu dünn geschnitten habe ^_^'


Mata ne~!